KI-Einführung im Unternehmen
Viele Unternehmen haben Lizenzen für Microsoft 365 Copilot oder einen anderen KI-Chat gekauft. Ein paar Wochen später nutzen ihn nur noch wenige. Wir sorgen dafür, dass KI in den Abläufen Ihrer Teams ankommt: mit Anwendungsfällen für jede Rolle, Schulung an echten Aufgaben, klaren Regeln und gemessener Nutzung.
Microsoft 365 Copilot · Unternehmens-Chats · Lokale KI

Warum KI im Alltag oft nicht ankommt
An der Technik liegt es selten. Fünf Gründe begegnen uns immer wieder.
Kein Bezug zur eigenen Arbeit
Eine allgemeine Schulung zeigt, was KI kann. Sie zeigt nicht, wofür die Buchhalterin oder der Servicetechniker sie morgen konkret nutzt.
Unklare Regeln
Niemand weiß sicher, welche Daten in welches Werkzeug dürfen. Aus Vorsicht wird es dann gar nicht genutzt, oder heimlich mit privaten Konten.
Enttäuschende erste Ergebnisse
Wer ohne Anleitung startet, bekommt schwache Antworten und probiert es kein zweites Mal.
Niemand zum Fragen
Es fehlt eine Ansprechperson im eigenen Team, die bei Rückfragen schnell hilft.
Erfolg wird nicht gemessen
Ohne Zahlen zu Nutzung und Zeitgewinn lässt sich weder nachsteuern noch die nächste Lizenz rechtfertigen.
So begleiten wir die Einführung
Für eine Abteilung oder das ganze Unternehmen, in dieser Reihenfolge.
Anwendungsfälle je Rolle sammeln
In kurzen Gesprächen mit den Teams finden wir die Aufgaben, bei denen KI im Alltag hilft: Texte, Zusammenfassungen, Recherche in eigenen Dokumenten, Auswertungen. Daraus entsteht eine Liste je Rolle.
Regeln festlegen
Eine KI-Richtlinie auf wenigen Seiten: welche Werkzeuge erlaubt sind, welche Daten hinein dürfen, wann Ergebnisse geprüft werden müssen und wer Ansprechperson ist. Datenschutz und Betriebsrat binden wir früh ein.
Schulung an echten Aufgaben
Kurze Trainings je Rolle mit Beispielen aus dem eigenen Alltag statt allgemeiner Folien. Jede Gruppe bekommt Vorlagen für ihre häufigsten Aufgaben.
Key User in jeder Abteilung
Je Abteilung ein oder zwei Personen, die tiefer geschult sind, Fragen beantworten und gute Beispiele weitergeben. Dazu eine regelmäßige Sprechstunde.
Nutzung messen und nachsteuern
Wir verfolgen, wer KI wofür nutzt und wo es hakt, und passen Schulung, Vorlagen und Regeln an.
Was Ihre Teams lernen
Jede Rolle braucht etwas anderes. Deshalb schulen wir getrennt.

Geschäftsführung und Führungskräfte
Wo KI im Unternehmen Zeit und Geld spart, welche Risiken bestehen und welche Entscheidungen nicht delegiert werden dürfen.
Mitarbeitende in den Fachbereichen
Gute Anweisungen schreiben, Ergebnisse prüfen, Grenzen erkennen und wissen, welche Daten nicht hinein dürfen. Geübt wird an den eigenen Aufgaben.
IT und Administration
Berechtigungen, Datenzugriffe, Protokollierung und die Einbindung in Microsoft 365, ERP oder Dokumentenablage.
Datenschutz, Betriebsrat, Qualität
Wie die Werkzeuge mit Daten umgehen, was protokolliert wird und wie sich Regeln überprüfen lassen.
Unabhängig vom Werkzeug
Das Vorgehen hängt nicht am Produkt. Es funktioniert mit Microsoft 365 Copilot, mit einem Unternehmens-Chat wie Langdock oder ChatGPT Enterprise und mit einem lokalen Assistenten auf dem AI Cube. Die Mitarbeitenden müssen wissen, wofür sie das Werkzeug in ihrer Rolle nutzen.
Ist noch kein Werkzeug ausgewählt, vergleichen wir mit Ihnen die Möglichkeiten nach Datenschutz, Kosten, vorhandener Software und den Aufgaben Ihrer Teams.
Wann Sie uns dafür nicht brauchen
Wenn nur wenige Personen mit KI arbeiten sollen und es dafür schon klare Regeln gibt, reicht oft eine einzelne Schulung. Die Formate stehen auf der Seite KI-Agenten und Schulungen. Ein begleitetes Einführungsprojekt lohnt sich, wenn mehrere Abteilungen betroffen sind oder viele Lizenzen ungenutzt bleiben.
Woran Sie den Erfolg sehen
Die Zahl der Lizenzen sagt wenig über den Nutzen. Wir messen deshalb vor dem Start und danach, wie viele Mitarbeitende KI mindestens wöchentlich für ihre Aufgaben einsetzen. Dazu kommen die Zeit je Vorgang in den ausgewählten Abläufen, die Prüfung eingerechnet, und der Anteil der Ergebnisse, die nachgearbeitet werden müssen. Außerdem erfassen wir Verstöße gegen die Richtlinie und gemeldete Vorfälle.
Was der EU AI Act verlangt

Nach Artikel 4 des EU AI Act müssen Unternehmen, die KI einsetzen, Maßnahmen für die KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten ergreifen. Ein bestimmtes Zertifikat verlangt das Gesetz nicht. Unsere Teilnahmebescheinigung nennt die behandelten Inhalte, damit Sie die Schulung dokumentieren können.
Seit August 2026 gelten außerdem Transparenzpflichten. Ein Chatbot, der mit Kunden spricht, muss zum Beispiel als KI erkennbar sein. Die Pflichten für Hochrisiko-Systeme, etwa bei der Bewerberauswahl, greifen nach dem AI Omnibus ab Dezember 2027 beziehungsweise August 2028. Ob Ihr Vorhaben betroffen ist, klären wir vor dem Projekt und ziehen bei Bedarf Rechtsberatung hinzu.
Führt ein Unternehmen ein KI-Werkzeug ein, das Verhalten oder Leistung der Beschäftigten erfassen kann, ist in der Regel der Betriebsrat zu beteiligen. Wir bereiten die nötigen Informationen auf und beziehen ihn früh ein. Eine rechtliche Prüfung im Einzelfall ersetzt das nicht.
Was Sie am Ende in der Hand haben
- Eine Liste von Anwendungsfällen je Abteilung, nach Nutzen sortiert
- Eine KI-Richtlinie, abgestimmt mit Datenschutz und Betriebsrat
- Schulungsunterlagen und Vorlagen für die häufigsten Aufgaben jeder Rolle
- Geschulte Key User in den Abteilungen
- Kennzahlen zu Nutzung, Zeitgewinn und Qualität, vorher und nachher
Häufige Fragen zur KI-Einführung
Wir haben Copilot schon. Warum brauchen wir Unterstützung?
Eine Lizenz zeigt niemandem, wofür das Werkzeug in der eigenen Arbeit gut ist. Wir suchen diese Aufgaben gemeinsam mit Ihren Teams und üben sie an echten Beispielen.
Wie bringen wir Mitarbeitende dazu, KI tatsächlich zu nutzen?
Mit Anwendungsfällen für jede Rolle, Schulung an eigenen Aufgaben, einer kurzen KI-Richtlinie und Key Usern in jeder Abteilung, die Fragen beantworten. Die Nutzung messen wir vor und nach dem Start.
Wie führen wir KI ein, ohne Datenschutzprobleme?
Mit einer klaren Richtlinie, welche Werkzeuge erlaubt sind und welche Daten hinein dürfen. Dazu gehören Verträge zur Auftragsverarbeitung und Berechtigungen, die den bestehenden Zugriffsrechten folgen. Für sehr vertrauliche Daten kommt ein lokaler Betrieb infrage.
Brauchen wir eine KI-Richtlinie?
Ja, sobald Mitarbeitende KI-Werkzeuge für ihre Arbeit nutzen. Sie muss nicht lang sein. Jeder sollte wissen, welche Werkzeuge erlaubt sind, welche Daten nicht hinein dürfen und wann Ergebnisse geprüft werden.
Muss der Betriebsrat beteiligt werden?
Wenn das Werkzeug geeignet ist, Verhalten oder Leistung der Beschäftigten zu erfassen, in der Regel ja. Das trifft auf viele KI-Werkzeuge zu, weil sie die Nutzung protokollieren. Wir empfehlen, den Betriebsrat von Anfang an einzubinden.
Was bedeutet der EU AI Act für uns?
Unternehmen, die KI einsetzen, müssen Maßnahmen für die KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten ergreifen. Für Chatbots mit Kundenkontakt gelten seit August 2026 Transparenzpflichten, für Hochrisiko-Anwendungen später strengere Regeln. Welche Pflichten Ihr Vorhaben betreffen, klären wir vor dem Projekt.
Wie messen wir, ob die Einführung erfolgreich war?
An der regelmäßigen Nutzung im Arbeitsalltag, an der Zeit je Vorgang in ausgewählten Abläufen, am Anteil der Nacharbeit und an der Einhaltung der Richtlinie. Die Werte erheben wir vor dem Start und danach.
Ungenutzte KI-Lizenzen in den Alltag bringen
Bringen Sie ins Erstgespräch mit, wie viele Lizenzen Sie haben und wie viele davon genutzt werden. Wenn Sie das nicht genau wissen, klären wir es zuerst. Das Erstgespräch ist kostenlos.
