AI Cube. Lokale KI für Ihr Unternehmen.
Der AI Cube ist ein vorkonfigurierter KI-Server, der in Ihrem Netz steht. Mitarbeitende fragen über eine Chat-Oberfläche im Browser Ihr eigenes Unternehmenswissen ab. Eingaben, Dokumente und Antworten bleiben dabei im Haus.
Lokal, hybrid oder dediziert in der EU · Einrichtung und Betreuung aus einer Hand

Für wen der AI Cube gedacht ist

Für Unternehmen, die KI mit vertraulichen Daten nutzen wollen: Konstruktionsunterlagen, Verträge, Personaldaten, Kundenprojekte. Bei einem Cloud-Dienst müssten diese Daten an einen Anbieter gehen. Beim AI Cube laufen Modellaufrufe und freigegebene Wissensbestände in Ihrer eigenen Umgebung.
Lokaler Betrieb macht einen Ablauf nicht automatisch DSGVO-konform. Zweck, Rechtsgrundlage und Berechtigungen müssen trotzdem stimmen. Es gibt aber weniger Stellen, an die Daten fließen, und das macht die Prüfung einfacher.
Was im AI Cube steckt
Sprachmodelle
Geeignete offene oder lizenzierte Modelle, ausgewählt nach Sprache, Qualität, Geschwindigkeit, Lizenz und Hardwarebedarf. Modellwechsel prüfen wir vorher mit Referenzfragen.
Suche im Unternehmenswissen (RAG)
Dokumente aus Dokumentenablage, Fileserver, Microsoft 365 oder Fachsystemen werden durchsuchbar gemacht. Antworten nennen die Fundstelle und berücksichtigen die bestehenden Zugriffsrechte.
Chat-Oberfläche
Die Oberfläche im Browser bedient sich wie ein bekannter KI-Chat und ist an Ihre Benutzerkonten und Gruppen angebunden.
Kontrollierte Agenten
Definierte Werkzeuge, mit denen die KI Informationen zusammenführt oder Entwürfe vorbereitet. Was sie ausführen darf, begrenzen Berechtigungen, Freigaben und Protokollierung.
Hardware
Rechenleistung passend zu Nutzerzahl und Modellen, vorkonfiguriert geliefert und in Netzwerk, Identitäten und Datenquellen eingebunden.
Wofür Unternehmen den AI Cube nutzen
Technisches Wissen
Handbücher, Serviceberichte und Spezifikationen durchsuchen, Antworten mit Fundstelle.
Interne Regeln und Prozesse
Arbeitsanweisungen, Richtlinien und Prozesswissen je Rolle zugänglich machen.
Angebote und Service
Informationen aus Wissensbasis und CRM zusammenführen, Antwort- und Angebotsentwürfe vorbereiten.
Dokumentenprüfung
Dokumente einordnen, Inhalte herausziehen und Abweichungen für die fachliche Prüfung markieren.
Projektwissen
Projektunterlagen, Entscheidungen und Erfahrungen abteilungsübergreifend auffindbar machen.
Sicherheit und Betrieb

Lokaler Betrieb ersetzt kein Sicherheitskonzept. Zum AI Cube gehören deshalb rollenbasierte Zugriffe, getrennte Netzbereiche und verschlüsselte Verbindungen. Nutzung und Aktionen von Agenten werden protokolliert, soweit der Datenschutz das erlaubt. Mit Referenzfragen testen wir regelmäßig die Antwortqualität. Updates, Backups und der Wiederanlauf nach einem Ausfall sind geplant.
Wir orientieren uns am EU AI Act, an den Empfehlungen des BSI zu generativer KI und am NIST AI Risk Management Framework. Dazu kommen ISO/IEC 42001 und die Sicherheitshinweise des OWASP GenAI Security Project.
Wann sich lokaler Betrieb nicht lohnt
Für Aufgaben ohne vertrauliche Daten ist ein Sprachmodell bei einem Anbieter mit Rechenzentrum in der EU meist günstiger. Viele Lösungen kombinieren deshalb beides: Sensible Schritte laufen auf dem AI Cube, alles andere in der EU-Umgebung.
Ob sich eigene Hardware rechnet, hängt von der Zahl der Nutzer und der Menge der Daten ab. Das klären wir vor jeder Anschaffung.
Einführung in drei Schritten
Damit der AI Cube genutzt wird, gehört die Einführung bei den Mitarbeitenden dazu.
Analyse
Ziel, Nutzergruppen, Datenquellen, Schutzbedarf und messbare Erfolgskriterien klären.
Pilot
Einen begrenzten Wissensbestand anbinden, die Antwortqualität testen und mit echten Nutzerinnen und Nutzern prüfen.
Einführung und Betrieb
Weitere Quellen und Gruppen anbinden, Teams schulen, Key User benennen und die Nutzung beobachten.
Häufige Fragen zum AI Cube
Verlassen beim AI Cube Daten das Unternehmen?
Im vollständig lokalen Betrieb bleiben Modellaufrufe und freigegebene Wissensbestände in Ihrer Umgebung. Ob Daten an externe Dienste gehen, hängt von angebundenen Schnittstellen, Telemetrie und Konfiguration ab. Diese Datenflüsse legen wir im Projekt fest und dokumentieren sie.
Welche Sprachmodelle laufen auf dem AI Cube?
Geeignete offene oder lizenzierte Modelle, ausgewählt nach Anwendungsfall, Sprache, Qualität, Geschwindigkeit, Hardwarebedarf und Lizenz. Vor jedem Wechsel testen wir mit Referenzfragen.
Ist lokale KI automatisch DSGVO-konform?
Nein. Der Betriebsort ist ein wichtiger Baustein, ersetzt aber nicht die Prüfung von Zweck, Rechtsgrundlage, Datenminimierung, Transparenz und Berechtigungen für den konkreten Anwendungsfall.
Wie zuverlässig sind die Antworten aus dem Unternehmenswissen?
Die KI zeigt die Fundstellen an, das macht Antworten nachprüfbar. Fehler verhindert das nicht vollständig. Die Qualität hängt von Dokumenten, Suche und Modell ab. Kritische Ergebnisse prüft eine fachkundige Person.
Übernimmt der AI Cube unsere bestehenden Berechtigungen?
Ja, sofern die angebundenen Quellen das unterstützen. Benutzerkonten, Gruppen und Zugriffsregeln fließen ins Berechtigungskonzept ein, sodass jeder nur sieht, was er auch heute öffnen darf.
Was ist der Unterschied zwischen AI Cube und Microsoft 365 Copilot?
Copilot läuft in der Microsoft-Cloud und arbeitet mit Ihren Microsoft-365-Daten. Der AI Cube läuft in Ihrem eigenen Netz und kann auch Quellen außerhalb von Microsoft 365 einbinden. Welche Lösung passt, hängt vom Schutzbedarf und von Ihrer vorhandenen Software ab.
Lokale KI für Ihr Unternehmen prüfen
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, welche Daten der AI Cube erschließen soll und ob lokaler Betrieb für Sie der richtige Weg ist.
